Die professionelle Drohnenreinigung kombiniert Hochdrucktechnik, Schaumvorbehandlung und unbemannte Flugsysteme (UAS). Die Einsatzgebiete sind vielfältig: von der Fassadenreinigung über Photovoltaik-Anlagen und Gewächshäuser bis zur Enteisung von Hochspannungsleitungen.
R+M / Suttner liefert dafür alle aufeinander abgestimmten Komponenten aus einer Hand: von der Pumpe über Injektor und Schlauch bis zur Düse.
Fassaden, Dächer und Solarmodule lassen sich mit der Drohne effizient, sicher und ganz ohne Gerüst reinigen. Das Verfahren ersetzt in vielen Einsätzen Hubarbeitsbühnen und Seilzugangstechnik.
Getrieben wird dieser Wandel von Fachkräftemangel und steigenden Sicherheitsanforderungen. Reinigungsunternehmen erreichen mit der Drohne typische Arbeitshöhen von 30 bis 40 Metern, arbeiten dabei vom Boden aus und sparen den aufwendigen Auf- und Abbau.
Als Systemanbieter liefert R+M / Suttner alle aufeinander abgestimmten Komponenten aus einer Hand, von der Pumpe über Injektor und Schlauch bis zur Düse. So erzielen Sie präzise Ergebnisse in der Höhe, während die Sicherheit an der Bodenstation gewährleistet bleibt.
Das steckt dahinter:
KI-generiert
Die Drohne spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo klassische Technik mit hohem Aufwand verbunden oder gar nicht einsetzbar ist, etwa bei der Fassadenreinigung, der Photovoltaik- und Solarreinigung oder der Enteisung von Hochspannungsleitungen.
KI-generiert
Glas- und Industriefassaden bis in große Höhen, ganz ohne Gerüst oder Hubbühne. Schaumvorbehandlung plus Hochdruck sorgen auf großen Flächen für ein sauberes Ergebnis.
KI-generiert
Verschmutzte Module kosten Ertrag. Die Drohne reinigt Solarflächen auf Dächern und in Freiflächenanlagen – flächig, schonend, ohne die empfindlichen Module zu betreten.
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Eine Hochdruck-Weitwurfdüse sprengt Eis aus sicherer Distanz vom Leiterseil – berührungslos, im laufenden Betrieb, ohne Netzabschaltung. Das kinetische Abtragen verhindert Seilbrüche sowie Conductor Galloping, schont Masten und Isolatoren.
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Darüber hinaus eignet sich das Verfahren für Dächer, Gewächshäuser und weitläufige Industrieglasflächen – überall dort, wo der Aufbau sonstiger Technik unwirtschaftlich wäre.
Mehr dazu in unseren Fachartikeln: Fassaden, Dächer und Photovoltaik · Enteisung von Hochspannungsleitungen
Mehr Sicherheit, weniger Aufwand, bessere Wirtschaftlichkeit.
Der wichtigste Gewinn ist die Sicherheit. Arbeiten in der Höhe zählt zu den häufigsten Ursachen für schwere Arbeitsunfälle. Bei der Drohnenreinigung bleibt das Personal am Boden. Empfindliche Oberflächen wie Solarmodule oder Dachziegel werden nicht betreten und damit nicht beschädigt.
Auch wirtschaftlich überzeugt das Verfahren. Gerüst und Hubbühne entfallen und mit ihnen Miete, Transport sowie der aufwendige Auf- und Abbau. Flächen werden schneller erreicht, die Einsatzzeit sinkt, und für den Einsatz genügt ein kleines Team am Boden. So lassen sich auch größere Aufträge mit weniger Personal umsetzen.
KI-generiert
Bedienung vom Boden, kein Arbeiten in der Höhe, deutlich bessere Sicherheitsbilanz.
Keine Miete, kein Transport, kein Auf- und Abbau von Gerüst oder Hubbühne.
Schnellere Flächenleistung, kürzere Einsatzzeiten, weniger Personal pro Auftrag.
Flächige, kontrollierte Reinigung, auch für empfindliche Flächen wie PV-Module.
Abgestimmte Komponenten und Beratung von R+M / Suttner.
30–40 m
Arbeitshöhe, gesteuert von einem kleinen Team am Boden, ohne Gerüst, Hubbühne oder Seilzugang.
Präzise Technik, von der Pumpe bis zur Düse.
Wasser und Reinigungsmittel in 30 bis 40 Metern Höhe zuverlässig an die Drohne zu bringen, ist eine echte technische Herausforderung. Vier Faktoren entscheiden über ein gutes Ergebnis: die Schaumbildung, das Kräftegleichgewicht der Drohne, der Druckverlust über Höhe und Leitung und die Steuerung am Boden.
Alle Zahlen auf dieser Seite beziehen sich auf eine typische Beispielanlage mit 170 bar und 14 l/min – also auf eine Motorpumpe, wie sie in der Praxis für die Drohnenreinigung eingesetzt wird. Für abweichende Anlagen verschieben sich die Werte entsprechend; wir rechnen Ihren Einsatz auf Wunsch konkret durch.
Der Bypass-Injektor easyfoam365+® ST-167 saugt die Reinigungschemie an und mischt sie dem Wasserstrom bei. Der eigentliche Schaum entsteht erst an der Schaumdüse ST-75 an der Drohne: Dort wird dem Gemisch Luft beigemischt, und aus der Chemie-Wasser-Lösung wird ein tragfähiger Schaum. Der Schaum haftet an der Fläche und verlängert dadurch die Einwirkzeit. Der sichtbare Schaumfilm gibt dem Bediener zusätzlich einen Anhaltspunkt, welche Bereiche bereits benetzt sind – eine Kontrolle über den Reinigungsfortschritt ersetzt er nicht.
Damit der Injektor zuverlässig ansaugt, braucht er einen deutlichen Druckabfall dahinter – und das unter anspruchsvollen Bedingungen: Die Drohne hängt an einem langen, leichten und vergleichsweise dünnen Schlauch, das System muss also erhebliche Reibung und Schwerkraft überwinden. Das erfordert spezielle Injektoren mit extrem hoher Gegendrucktoleranz. In 40 Metern Höhe verliert das System allein durch den Höhenunterschied rund 4 bar Druck, die Reibung in den Schläuchen noch nicht eingerechnet. Ein hochwertiger Injektor transportiert das Chemikalien-Wasser-Gemisch zuverlässig über diese Distanzen, ohne dass der Schäumprozess abreißt oder die Bodenausrüstung Schaden nimmt.
Eine stabile Fluglage entsteht nur, wenn Auftrieb, Schwerkraft, Rückstoß und das Gewicht des Materials im Gleichgewicht sind. Der Rückstoß des Spülstrahls (rund 24 N bei 14 l/min und 53 bar) muss von den Rotoren ausgeglichen werden, ohne die Drohne an ihre Leistungsgrenze zu bringen.
Allein durch die Höhe entsteht bei 40 Metern ein Druckverlust von rund 4 bar, dazu kommt der Verlust über die Leitung. Der Hochdruckschlauch wird idealerweise von oben zur Drohne geführt. So lassen sich mindestens 50 Prozent der Gewichtskraft einsparen, und der Schlauch dient zugleich als Sicherheitsleine. Leichte Komponenten helfen zusätzlich: Die Leichtbau-Rotordüse ST-415 ist rund 200 g leichter als eine Messing-Rotordüse.
Der professionelle Standard sieht einen Hochdruck-Fußschalter an der Bodenstation vor (ST-540). Er ermöglicht es dem Bediener oder einem zweiten Techniker, den Wasserfluss sofort ein- und auszuschalten. Durch die Trennung von Flug- und Hydrauliksteuerung beherrscht das Team die erheblichen Rückstoßkräfte deutlich besser: Beim Einsetzen des Hochdruckwasserflusses erfährt die Drohne einen Rückwärtsschub. Mithilfe des Fußschalters kann der Pilot diese Bewegung antizipieren und sich dabei ausschließlich auf die Steuerknüppel konzentrieren – die Voraussetzung für einen gleichmäßigen, stabilen Flug entlang der Fassade.
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Aufeinander abgestimmt, direkt im Online-Shop erhältlich.
R+M / Suttner bietet alle Komponenten für die industrielle Drohnenreinigung an, aufeinander abgestimmt und auf den Einsatz an der Drohne ausgelegt. Stellen Sie Ihre Anlage passgenau zusammen, von der Motorpumpe über Injektor, Ventile und leichte Hochdruckschläuche bis zur Düse.
Zur Shop-Kategorie „Drohnenreinigung"
Im Fokus
Speziell für Drohnen entwickelt. Das Gehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit Keramikeinsatz macht die Düse über 50 Prozent leichter als herkömmliche Messing-Rotordüsen (rund 200 g Ersparnis). Weniger Gewicht bedeutet mehr Nutzlast, mehr Arbeitshöhe und längere Einsatzzeiten. Der rotierende, scharfe Punktstrahl löst auch hartnäckige Verschmutzungen aus sicherer Distanz zur Fassade.
Sprühwinkel 20°, Eingang 1/4" IG, max. 80 bar, max. 60 °C, max. Durchfluss 17 l/min. Verfügbar in verschiedenen Düsengrößen.
ST-415 im Shop ansehen
Turbo-Düse, speziell für Drohnen entwickelt, über 50 % leichter als eine Messing-Rotordüse. Im Shop als „Rotationsdüse ST-415" geführt.

Sitzt an der Drohne, mischt Luft bei und erzeugt daraus den Schaum.

Schaltet den Wasserfluss an der Bodenstation, getrennt von der Flugsteuerung. Bis 350 bar.

Verzögert den Druckanstieg beim Pumpenanlauf. Messing.
Sie planen den Einstieg in die Drohnenreinigung oder wollen Ihre bestehende Anlage optimieren? Wir beraten Sie zur passenden Zusammenstellung und rechnen Ihren Einsatz bei Bedarf konkret durch.
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